Frankfurt (Reuters) – Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts ist der Dax fester in den Handel gestartet.
Der deutsche Leitindex legte am Freitag 0,5 Prozent auf 15.817 Zähler zu.
“Das Idealszenario für die Börsen ist aktuell sicherlich ein Arbeitsmarkt, der stabil ist, aber nicht boomt oder gar überhitzt”, sagt Thomas Altmann von QC Partners. “Denn in diesem Szenario kann das nächste Meeting der Fed nach zehn Zinserhöhungen in Serie das erste Meeting ohne Anhebung werden.”
Die US-Notenbank hatte nach dem Zins-Entscheid am Mittwochabend signalisiert, nun auf eine Pause zuzusteuern.
Die Fed will dem Preisauftrieb mit ihrer straffen geldpolitischen Linie Paroli bieten und dabei nach Möglichkeit keine wirtschaftlichen Verwerfungen riskieren. Von Reuters befragte Experten rechnen am Arbeitsmarkt mit einer weiteren Abkühlung und erwarten 180.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft – nach 236.000 im März.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten Adidas mit einem Plus von 4,3 Prozent. Der neue Chef Björn Gulden sieht trotz roter Zahlen Licht am Ende des Tunnels. Im MDax rutschten Evotec um mehr als sieben Prozent auf 15,85 Euro ab.
Die Deutsche Börse wirft Evotec kurzfristig aus dem MDaxI und dem TecDax. Da die Biotechfirma ihre Bilanz nicht fristgerecht vorgelegt habe, erfülle sie die Voraussetzung für eine Index-Mitgliedschaft nicht mehr, teilte der Börsenbetreiber mit.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)









