Dax startet schwächer – US-Schuldenstreit belastet

Frankfurt (Reuters) – Der anhaltende Schuldenstreit in den USA hat den Dax am Dienstag belastet.

Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Handelsminuten 0,3 Prozent auf 15.869 Zähler.

“Die Verhandlungen über eine Anhebung der US-Schuldengrenze gehen heute in die nächste Runde. Einen Durchbruch sollte aber niemand erwarten”, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsen müssten sich wohl auf eine lange Hängepartie mit einer Last-Minute-Einigung einstellen.

Im Tagesverlauf sollten die Verhandlungen zwischen den führenden Vertretern der Republikaner und den Demokraten mit US-Präsident Joe Biden wieder aufgenommen werden.

Im Fokus stehen zudem eine Reihe von Konjunkturdaten, darunter die Einzelhandelsumsätze aus den USA.

Rückschlüsse auf die Konjunktur im Euroraum können Börsianer aus den Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal ziehen. Veröffentlicht wird am Vormittag zudem der ZEW-Index mit den Konjunktureinschätzungen von Börsenprofis.

Zu den größten Verlieren zählten Volkswagen, die 1,8 Prozent nachgaben.

Einem Händler zufolge sorgten enttäuschende Konjunkturdaten aus China für Aktienverkäufe. Deutlich bergab ging es im SDax für Hornbach mit einem Minus von mehr als sechs Prozent. Der anhaltende Heimwerker-Boom hat Hornbach im abgelaufenen Bilanzjahr zwar einen Umsatzrekord beschert, höhere Kosten sorgten allerdings für einen Gewinnrückgang.

(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Hans Seidenstücker. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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