Deutlich mehr Rüstungsexporte im 1. Halbjahr – Großteil an Ukraine und Ungarn

Berlin (Reuters) – Die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine im ersten Halbjahr 2023 deutlich mehr Rüstungsexporte erlaubt.

Es seien Einzelgenehmigungen im Wert von 5,22 Milliarden Euro erteilt worden, teilte das Grünen-geführte Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit.

Im Vorjahreszeitraum waren es 4,16 Milliarden Euro.

Rüstungsgüter im Wert von 1,65 Milliarden Euro gingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres an die Ukraine. Das von Russland angegriffene Land lag damit vorne in der Rüstungsstatistik.

Auf dem zweiten Rang folgte Ungarn mit gut einer Milliarde Euro, vor den USA mit 277 Millionen. In etwa 90 Prozent der Lieferungen gingen in EU-, Nato- oder dem westlichen Verteidigungsbündnis gleichgestellte Länder wie eben die Ukraine oder Südkorea.

(Bericht von Christian Krämer, redigiert von Hans Seidenstücker. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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