Hamburg (Reuters) – Der Gewinn des schwedischen Autobauers Volvo Cars ist stark geschrumpft.
Der operative Gewinn habe sich im zweiten Quartal auf fünf Milliarden Kronen (rund 435 Millionen Euro) halbiert, teilte das zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Unternehmen am Donnerstag mit.
Als Grund nannte Volvo einen Sondereffekt aus dem Börsengang des von Volvo und Geely gegründeten Elektroautobauers Polestar, durch den der Betriebsgewinn im vergangenen Jahr hoch ausgefallen sei. Bereinigt darum stieg der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) auf 6,4 (Vorjahr 4,6) Milliarden Kronen.
Dabei konnte Volvo Belastungen durch höhere Kosten für die Beschaffung des Batterierohstoffs Lithium durch eine robuste Nachfrage nach seinen Fahrzeugen wettmachen.
Die Margen für Elektroautos seien dadurch belastet worden, dass das Lithium zu einem Zeitpunkt eingekauft wurde, als sich die Preise Ende vergangenen Jahres auf einem Höhepunkt befunden hatten. Im zweiten Halbjahr werde Volvo von niedrigeren Preisen profitieren, teilte das in Göteborg ansässige Unternehmen mit.
(Bericht von Jan C.
Schwartz, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)









