Zürich (Reuters) – An der Schweizer Börse ist es am Donnerstag parallel zu anderen wichtigen Aktienmärkten steil bergab gegangen.
Der Standardwerteindex SMI sank bis rund eine halbe Stunde vor Handelsschluss um 1,2 Prozent auf 11.075 Punkte.
Vorübergehend rutschte das Barometer der 20 größten börsennotierten Unternehmen bis auf 11.061 Zähler ab, den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Marktteilnehmern zufolge trieben die jüngste Herabstufung der US-Kreditbonität, die zum Teil enttäuschenden Zwischenbilanzen von Unternehmen und die erneut hochkochende Angst vor weiteren Zinserhöhungen die Anleger in die Flucht.
Den Unmut der Anleger zu spüren bekam Swisscom.
Die Aktien sackten 4,3 Prozent ab, nachdem der führende Schweizer Telekomanbieter ein Halbjahresresultat leicht unter den Markterwartungen vorgelegt hatte. Am breiten Markt stürzten die Oerlikon-Anteile zwölf Prozent ab, nachdem der Anlagenbauer sein Margenziel kassiert hatte.
In den letzten Wochen waren bereits andere Unternehmen nach enttäuschenden Zahlen abgestraft worden.
Auf der Gewinnerseite zu finden war Adecco mit einem Kursplus von 7,1 Prozent. Der weltgrößte Personalvermittler verdiente im zweiten Quartal zwar weniger als ein Jahr zuvor, allerdings besser als von Analysten erwartet.
(Bericht von Paul Arnold, redigiert von Birgit Mittwollen.
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