Bangalore (Reuters) – Fisker hat den Verlust dank erster Einnahmen aus dem Verkauf seiner Elektro-SUVs eingegrenzt.
Im Zeitraum April bis Juni fiel ein Netto-Verlust von rund 85,5 Millionen Dollar an nach 120,6 Millionen im Vorquartal, wie das US-Start-up am Freitag mitteilte.
Der Verlust je Aktie fiel mit 25 Cent etwas niedriger aus als Analysten erwartet hatten. Den Umsatz steigerte das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien auf 825 (Vorquartal 198) Millionen Dollar.
Die Aktie von Fisker legte im frühen US-Handel mehr als zwei Prozent zu.
Dabei ließen sich Anleger nicht davon abschrecken, dass Fisker die Produktionsprognose für seine SUV-Modelle erneut senkte.
Statt der bisher in Aussicht gestellten bis zu 36.000 sollen es in diesem Jahr nun 20.000 bis 23.000 Fahrzeuge sein. Ursprünglich waren sogar mehr als 42.000 angepeilt worden. Als Grund für die Prognosesenkung gab Fisker an, dass ein wichtiger Lieferant die Fertigung nicht schnell genug hochfahren könne.
Das Unternehmen benötigte zusätzliche Zeit, um seine Kapazitäten hochzufahren, hieß es. Fisker lässt das neue SUV-Modell Ocean vom Autozulieferer und Auftragsfertiger Magna in Österreich bauen. Von dort wird das Elektroauto in europäische Märkte ausgeliefert und in die USA exportiert.
Im zweiten Quartal liefen 1022 Exemplare von den Bändern. Geplant war, dass Magna 1400 bis 1700 Fahrzeuge herstellt.
Durch die Fertigung bei Magna Steyr in Graz kommen Käufer des E-Autos von Fisker in den USA nicht in den Genuss der Steuergutschrift von bis zu 7500 Dollar, den die Vereinigten Staaten beim Kauf eines neuen Elektrofahrzeugs gewähren.
Analysten gehen nach Daten von Refinitiv davon aus, dass Fisker im vierten Quartal einen operativen Gewinn erzielen wird.
(Bericht von Akash Sriram, geschrieben von Jan C.
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