(Reuters) – Der Stahlkonzern US Steel ist ins Visier des Konkurrenten Cleveland-Cliffs und weiterer Kaufinteressenten geraten.
Man habe mehrere unverlangte Angebote zum Kauf des gesamten Unternehmens und von dessen Teilen erhalten, teilte US-Steel-Chef David Burritt am Sonntag mit.
Das Management habe deswegen eine Prüfung strategischer Optionen eingeleitet.
Der Konzern Cleveland-Cliffs teilte am Sonntag mit, er sei mit einem Übernahmeangebot bei US Steel auf Ablehnung gestoßen.
Man habe dem Rivalen am 28. Juni eine Offerte von 17,50 Dollar in bar und 1,023 Cleveland-Cliffs-Aktien je US-Steel-Aktie unterbreitet. Gemeinsam könne man Synergien von 500 Millionen Euro heben. Der Verwaltungsrat von US Steel habe den Vorschlag als unangemessen zurückgewiesen.
US Steel hatte zuletzt angesichts wachsender Nachfrage Preiserhöhungen durchsetzen können und damit steigende Kosten für Rohstoffe und Energie mehr als wettgemacht.
Der Konzern hatte im zweiten Quartal einen unerwartet hohen Gewinn geschrieben. Der Konzern wird nach eigenen Angaben von den Investmentbanken Barclays Capital und Goldman Sachs sowie von den Anwaltskanzleien Milbank sowie Wachtell, Lipton, Rosen & Katz beraten.
(Bericht von Akanksha Khushi und Jyoti Narayan, geschrieben von Jörn Poltz.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)









