Frankfurt (Reuters) – Am Freitag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten.
Am Donnerstag hatte er 0,7 Prozent tiefer bei 15.676,90 Punkten geschlossen.
Die wichtigsten Indizes an der Wall Street bauten ebenfalls ursprüngliche Gewinne ab und schlossen mit einem Minus von 0,8 bis 1,2 Prozent. Auf die Stimmung drückten unter anderem Sorgen um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed nach der Veröffentlichung der Protokolle ihrer letzten Sitzung.
Auch die jüngsten Wirtschaftszahlen aus den USA dämpften die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Zinserhöhungen.
Zum Wochenausklang stehen die endgültigen Daten zur Inflation in der Euro-Zone im Juli an.
Die Anleger erhoffen sich daraus Hinweise auf die nächste Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Jahresteuerungsrate lag vorläufigen Berechnungen des EU-Statistikamts zufolge bei 5,3 Prozent.
Damit hat sie sich seit ihrem Höhepunkt im Oktober 2022 von 10,6 Prozent glatt halbiert. Sie bleibt aber weit entfernt vom Ziel der EZB von 2,0 Prozent. Die EZB hat ihren Leitzins neun Mal in Folge angehoben, um damit die Inflation zu bekämpfen.
Den weiteren Kurs nach der Sommerpause will sie von der Analyse der hereinkommenden Daten abhängig machen.
Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax
15.676,90
Dax-Future
15.647,00
EuroStoxx50
4.227,83
EuroStoxx50-Future
4.224,00
Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones
34.474,83 -0,8 Prozent
Nasdaq
13.316,93 -1,2 Prozent
S&P 500
4.370,36 -0,8 Prozent
Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung
Nikkei
31.432,00 -0,6 Prozent
Shanghai
3.156,12 -0,2 Prozent
Hang Seng
18.080,37 -1,3 Prozent
(Bericht von Zuzanna Szymanska.
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