Dax nach US-Zinsentscheid schwächer erwartet

Frankfurt, 11. Dez (Reuters) – Nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wird der Dax am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten starten.

Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex leicht tiefer bei 24.130,14 Punkten geschlossen.

An der Wall Street ging es bergauf. Die US-Notenbank senkte ihren Leitzins wie erwartet zum dritten Mal in Folge um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Sie deutete jedoch eine Pause ihres Lockerungskurses an, da klarere Signale vom Arbeitsmarkt abgewartet werden müssten und die Inflation “etwas erhöht” bleibe.

Am Donnerstag veröffentlichen führende Forschungsinstitute wie das Münchner Ifo ihre neuen Konjunkturprognosen für Deutschland.

Bislang rechnen sie mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im zu Ende gehenden Jahr von etwa 0,2 Prozent. Für 2026 haben viele Experten signalisiert, dass der erhoffte Aufschwung geringer ausfallen könnte als bislang angenommen.

Bei den Unternehmen stellt die Münchener Rück auf einem Investorentag ihre strategischen Pläne für die nächsten Jahre vor.

Außerdem steht der Geschäftsbericht von Carl Zeiss an. In den USA hat ein überraschend schwaches Wachstum der wichtigen Cloud-Sparte Oracle ein Quartalsergebnis unter den Markterwartungen eingebrockt.

Die Aktien des SAP-Rivalen fielen im nachbörslichen US-Handel um mehr als elf Prozent.

Schlusskurse europäischer Stand  

Aktien-Indizes und

-Futures am Mittwoch

Dax 24.130,14    

EuroStoxx50 5.708,12    

EuroStoxx50-Future 5.706,00    

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Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Mittwoch Prozent

Dow Jones 48.057,75   +1,1%  

Nasdaq 

S&P 500  6.886,68   +0,7%  

———-    

Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Donnerstag Uhr Prozent

Nikkei  50.208,79   -0,8%  

Shanghai 3.873,87   -0,7%  

Hang Seng 25.501,72   -0,1%  

(Bericht von Sanne Schimanski, Daniela Pegna, redigiert von Philipp Krach.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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