Gegen Verhaltenskodex verstoßen – Zeiss Meditec trennt sich von CEO

München, 08. Dez (Reuters) – Der Augenheilkunde- und Mikrochirurgie-Spezialist Carl Zeiss Meditec trennt sich nach nur sieben Monaten von seinem Vorstandschef Maximilian Foerst.

Grund für den abrupten Abgang zum Jahresende sei ein “von Maximilian Foerst eingeräumter Verstoß gegen den internen Verhaltenskodex im Zusammenhang mit einem Interessenkonflikt im Umgang mit einer Person im Zeiss-internen Arbeitsumfeld, der einige Jahre zurückliegt”, hieß es in einer Mitteilung vom Montag.

Mit dem Geschäft von Zeiss habe der Fall nichts zu tun. Man habe sich einvernehmlich geeinigt, den Vertrag zum 31. Dezember zu beenden.

Der in Großbritannien geborene Foerst hatte erst im Juni die Führung der Carl-Zeiss-Medizintechnik-Tochter übernommen und gehört auch dem Konzernvorstand von Zeiss an.

Zuvor hatte er unter anderem das China-Geschäft von Zeiss geführt. An seiner Stelle übernimmt vorübergehend Zeiss-Konzernchef und Meditec-Aufsichtsratschef Andreas Pecher die Position Foersts. Als Aufsichtsratschef des Jenaer MDax-Unternehmens springt der frühere MTU-Finanzvorstand Peter Kameritsch ein, der dem Gremium seit 2021 angehört.

(Bericht von Alexander Hübner.

Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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