Frankfurt (Reuters) – Am Donnerstag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten.
Am Mittwoch hatte er 0,5 Prozent schwächer bei 15.795,73 Punkten geschlossen.
Die Wall Street ging uneinheitlich aus dem Handel. Für den US-Leitindex Dow Jones und den breiter gefassten S&P 500 ging es bergab. Der technologielastige Nasdaq stieg dagegen.
Im Fokus der Anleger stehen weiter die Sorgen um das US-Bankensystem.
Für Nervosität sorgte der anhaltende Ausverkauf bei den Aktien der US-Krisenbank First Republic, die am Mittwoch den zweiten Tag in Folge auf ein Rekordtief gestürzt waren. Analysten blicken angesichts des massiven Einlagenabflusses bei dem Regionalinstitut mit Sorge auf die Rettungsbemühungen.
Die Bank prüfe mehrere Optionen, wie den Verkauf von Vermögenswerten oder die Gründung einer Bad Bank, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person zu Reuters.
Am Donnerstag wird die Deutsche Bank mit ihrer Bilanzvorlage einen Einblick geben, wie sich die Sorgen um eine neue Bankenkrise auf das Geschäft von Deutschlands größtem Geldhaus ausgewirkt haben.
Auch der Chemiekonzern BASF öffnet seine Bücher sowie etliche weitere Firmen aus dem In- und Ausland.
Zudem steht die erste Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal an. Experten erwarten im Schnitt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent zugelegt hat.
Schlusskurse europäischer Indizes Stand
am vorangegangenen Handelstag
Dax
15.795,73
Dax-Future
15.892,00
EuroStoxx50
4.347,71
EuroStoxx50-Future
4.291,00
Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung
vorangegangenen Handelstag
Dow Jones
33.301,87 -0,7 Prozent
Nasdaq
11.854,35 +0,0 Prozent
S&P 500
4.055,99 -0,4 Prozent
Asiatische Indizes am Stand Veränderung
Donnerstag
Nikkei
28.407,77 +0,0 Prozent
Shanghai
3.270,63 +0,2 Prozent
Hang Seng
19.773,87 +0,1 Prozent
(Bericht von Anika Ross, Daniela Pegna.
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