Frankfurt (Reuters) – Eine Reihe schwacher Konzernbilanzen hat den Dax am Mittwoch ins Minus gedrückt.
Der deutsche Leitindex notierte zum Handelsstart 1,3 Prozent tiefer bei 16.027 Punkten und ließ damit sein jüngstes Rekordhoch weit hinter sich.
Analysten zufolge machten sich die Anleger Sorgen wegen der immer sichtbarer werdenden Auswirkungen der wirtschaftlichen Abkühlung auf die Unternehmen.
“Festzumachen ist der Konjunkturdämpfer daran, dass die Unternehmen mehr und mehr an Marge verlieren und sich die Auftragsbücher leeren”, sagte Frank Sohlleder, Marktanalyst für das Handelshaus ActivTrades.
“Funktionierte die Weitergabe höherer Preise bis dato einwandfrei, sprechen die schrumpfenden Margen mittlerweile eine andere Sprache.”
So flogen die Aktien mehrerer Unternehmen nach Quartalsberichten aus den Depots.
Unter Druck standen vor allem die Titel des Medizintechnik-Konzerns Siemens Healthineers, die um mehr als sechs Prozent abrutschten. Lieferprobleme haben im dritten Quartal zu einem Gewinneinbruch bei der US-Krebsmedizin-Tochter Varian um fast ein Drittel geführt.
Auch Unternehmen wie der Gesundheitskonzern Fresenius, der Dialysekonzern FMC und der Duft- und Aromenhersteller Symrise verloren nach Quartalszahlen jeweils rund drei Prozent.
(Bericht von Zuzanna Szymanska.
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