Flugbetrieb in Hamburg nach Drohung gegen Maschine aus Iran fortgesetzt

Hamburg/Berlin (Reuters) – Wegen einer Anschlagsdrohung auf eine Maschine aus dem Iran ist der Flugbetrieb am Airport Hamburg am Montag für rund eineinhalb Stunden eingestellt worden.

Seit dem frühen Nachmittag gebe es wieder Starts und Landungen, sagte eine Flughafensprecherin.

Nach einer Drohung per E-mail hatte die Bundespolizei nach eigenen Angaben das Flugzeug aus Teheran von Iran Air nach der Landung untersucht. Da die Flughafenfeuerwehr eingebunden war, gab es vorübergehend keine Starts und Landungen.

An Bord der Maschine waren 198 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder.

Die Luftwaffe erklärte, die sogenannte Alarmrotte vom Flughafen Rostock-Laage sei am Morgen aktiviert worden. “Ein ziviles Flugzeug auf dem Weg von Teheran nach Hamburg wurde nach einer Bombendrohung von uns nach Eintritt in den deutschen Luftraum östlich von Berlin bis zur Landung in Hamburg begleitet”, hieß es auf der Plattform X, dem ehemaligen Twitter.

Am Samstag überraschte die radikal-islamische Palästinenser-Gruppe Hamas Israel mit einem Großangriff.

Der Iran als größter internationaler Verbündeter beglückwünschte die Hamas zu der Attacke, ließ seine Vertretung bei den Vereinten Nationen (UN) aber erklären, er sei in den Angriff nicht verwickelt.

(Bericht von Rachel More, Miranda Murray, Andreas Rinke, Klaus Lauer, Jan Schwartz; redigiert von Kerstin Dörr.

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