Bosch verkauft Alarmsysteme und Audiotechnik an Investor Triton

München (Reuters) – Der Autozulieferer Bosch verkauft sein Produktgeschäft mit Sicherheits- und professioneller Audiotechnik an den Finanzinvestor Triton.

Die Beteiligungsgesellschaft übernimmt rund 4300 Mitarbeiter, die zuletzt einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschafteten, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Zum Kaufpreis äußerten sie sich nicht. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg dürfte er sich auf rund 700 Millionen Euro belaufen.

Bosch hatte die drei Firmenteile aus der Gebäudetechnik-Sparte vor gut einem Jahr zum Verkauf gestellt.

Dazu gehören Videoüberwachungs- und Zutrittskontrollsysteme, Einbruchsmelder, aber auch Audiosysteme für Konferenzen und Konzerte mit Marken wie “Dynacord” und “Electro-Voice”.

Triton habe “eine nachhaltige und überzeugende Wachstumsstrategie für das Geschäft vorgelegt”, sagte der für den Verkauf zuständige stellvertretende Bosch-Chef Christian Fischer.

Nur das Produktgeschäft mit Feuermeldern bleibt Teil der Gebäudetechnik von Bosch, die sich mit Gebäudesicherheit und -automatisierung sowie Energieeffizienz beschäftigt.

Sie hatte im vergangenen Jahr rund 2,6 Milliarden Umsatz erwirtschaftet. Die Mitarbeiterzahl von Bosch Building Technologies schrumpft mit dem Teilverkauf um gut ein Drittel auf etwa 8000.

(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Philipp Krach.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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